Two Problems with the Socio-Relational Critique of Distributive Egalitarianism

Zusammenfassung

Verteilungsegalitaristen glauben, dass Verteilungsgerechtigkeit durch den Begriff der Verteilungsgleichheit (DE) erklärt werden kann und dass DE einen intrinsischen Wert hat. Die sozio-relationale Kritik argumentiert, dass der Verteilungsegalitarismus den „wahren“ Wert der Gleichheit nicht berücksichtigt, der vielmehr im Begriff der „Gleichheit als substanzieller sozialer Wert“ (ESV) liegt. Dieser Beitrag untersucht die sozio-relationale Kritik und argumentiert, dass sie fehlschlägt, weil – entgegen der Annahme der Kritik – erstens ESV sich konzeptionell nicht von DE unterscheidet und zweitens die Idee von ESV nicht als „Grundlage” oder „Wurzel” des distributiven Egalitarismus dienen kann.

(Originalsprache Englisch)

Veröffentlicht
Was dürfen wir glauben? Was sollen wir tun? Sektionsbeiträge des achten internationalen Kongresses der Gesellschaft für Analytische Philosophie e.V.. Hrsg. von Miguel Hoeltje, Thomas Spitzley, & Wolfgang Spohn. Duisburg-Essen: DuEPublico, S. 525–535